News

Fotoausstellung 'PINA - Das Tanztheater der Pina Bausch'

Pina Bausch und ihr Wuppertaler Tanztheater gelten mit ihren Choreographien als stilbildend und für die internationale Tanzszene als revolutionär. Bis zu ihrem Tod im Jahre 2009 hat die Wuppertalerin mit ihrer Companie ein renommiertes und weltweit preisgekröntes Tanztheater geschaffen.

Die Ausstellung von mir mit großformatigen Fotos und Fotosequenzen zeigt Einzel- und Gruppenszenen aus einer Reihe von Produktionen des Tanztheaters. Diese Inszenierungen halten das Pina-Bausch-Erbe lebendig, sie lassen international und national die revolutionäre Kraft von Pina Bausch für die Entwicklung der dramatischen und bildenden Kunst, vor allem für den Tanz, bis heute nachvollziehen.

Die Ausstellung wird am Freitag, 08. November 2019, um 18.00 Uhr eröffnet. Während der Vernissage tanzt Chrystel Guillebeaud, früheres Mitglied des Pina Bausch Tanztheaters Wuppertal, sie wird am Saxophon von Wolfgang Schmidtke begleitet.

Ebenfalls im November, am 28.11.2019 um 20.00 Uhr, ist im Planetarium Bochum ein anderer Zugang zum Werk von Pina Bausch möglich. Ich zeige in der Kuppel des Planetariums animierte Foto-Sequenzen von zwei Pina Bausch-Inszenierungen: Das Frühlingsopfer und Fürchtet euch nicht. Die Sequenzen zur Musik von Igor Stravinsky bzw. Kurt Weill bauen sich filmähnlich in unterschiedlicher Animation auf. Die Suggestivkraft der Montage von Bildern des Tanztheaters wird somit durch das immersive Potenzial der Kuppelprojektion verstärkt.

Stadtbücherei Bochum

- BVZ Bochum -

Gustav-Heinemann-Platz 2-6

44787 Bochum

08.11.2019 – 31.01.2020

Vernissage: 08.11.2019 um 18.00 Uhr

 

artSPACE: Sacri Monti

Bei den norditalienischen Sacri Monti handelt es sich um neun weitläufige Anlagen von Kapellen, die als Pilgerstätten im 16. Und 17. Jahrhundert auf Anhöhen errichtet wurden, um im gegenreformatorischen Sinne bestimmte Aspekte christlichen Glaubens bildlich auszudrücken. Das Ensemble von in Landschaft eingebetteter Architektur, von lebensgroßen Statuen und Fresken gibt ein beeindruckendes kunsthistorisches Zeugnis des abendländischen Selbstverständnisses seiner Zeit und bildet dabei im wörtlichen Sinne zeittypische Alltagsgeschichte ab. Von 2003 an sind die Sacri Monti als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt.

Das Zusammenwirken von Skulpturen, Gemälden und Fresken, die Komposition dieser Bestandteile, die Detailbesessenheit und nicht zuletzt die künstlerische Umsetzung erzeugen eine bildliche Narration von höchster Suggestivkraft. Auf die Zeitgenossen müssen die Bilderwelten mindestens eine ähnlich überwältigende Illusionswirkung ausgeübt haben, wie wir sie annähernd vom Kino kennen.
Normalerweise sind die Szenen nur durch Gitterfenster zu betrachten. Ich bekam im Frühjahr dieses Jahres die Genehmigung, die Figuren aus nächster Nähe zu fotografieren. Diese Fotografien des „Kinos des 16. Und 17. Jahrhunderts“ bearbeitete und montierte ich zu Sequenzen. In der animierten Großprojektion auf die Kuppel des Planetariums werden die dargestellten Szenen zu einer lebendigen Erzählung, in die man als Zuschauer eintaucht.

Die nächsten Stationen:

Planetarium Münster, Mittwoch, 05.02.2020, 19.30 Uhr

Planetarium Wolfsburg, Mittwoch, 22.04.2020, 19.00 Uhr

artSPACE: URBANATIX X - Die Jubiläumsshow

Die Bochumer Show URBANATIX feierte im letzten November ihren zehnten Geburtstag – mit einer temporeichen und energiegeladenen Präsentation bestehend aus Tanz und Artistik. Über 50 Akteure zündeten, unterstützt von fetten Sounds und fetziger Musik, ein wahres Feuerwerk mit dynamischen Street Styles und akrobatischen Höchstleistungen.

In der Reihe artSPACE lässt der Bochumer Fotokünstler Heinrich Brinkmöller-Becker in seiner Projektion von animierten Sequenzen auf die Kuppel die URBANATIX X-Show in besonders suggestiver Weise nacherleben.

 

Planetarium Bochum, Sonntag, 16. Februar 2020, 20.00 Uhr

ArtSpace: Stradivari in der Kuppel - Porträt des UNESCO-Weltkulturerbes Geigenbau im italienischen Cremona

Cremona, 80 km südöstlich von Mailand gelegen, ist berühmt durch seine Tradition im Geigenbau. Diese wurde begründet von Namen wie Antonio Stradivari, Andrea Amati und Giuseppe Guarneri del Gesù, über 150 Werkstätten des Geigenbaus, ein modernes Geigen-Museum, Universität, eine Violinbauschule und vor allem viele MusikerInnen aus aller Welt prägen bis heute die überaus sehenswerte lombardische Altstadt. Die traditionelle Geigenbaukunst von Cremona wurde im Jahre 2012 von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Der Fotokünstler Heinrich Brinkmöller-Becker hat mit seiner Kamera Cremona besucht und zeigt in einer animierten Projektion seine Eindrücke von Stradivaris Erben. Die passende Musik dazu liefern im Live-Konzert Streichinstrumente – im Beethovenjahr selbstverständlich Kompositionen des Jubilars.

Planetarium Bochum, Mittwoch, 29. April 2020, 20.00 Uhr

In Kooperation mit dem Orchesterzentrum Dortmund, Cicuit, Deutsch-italienische Gesaellschaft e.V. und Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V.

Nicolaus-Copernicus-Planetarium Nürnberg, 27. - 29. November 2020, 20.00 Uhr

In Kooperation mit dem ensemble KONTRASTE

ArtSpace: PINA - Pina Bauschs 'Das Frühlingsopfer' und 'Fürchtet euch nicht'

Die erfolgreiche Produktion 'PINA' wird auch im Jahr 2020 fortgesetzt. Nach Nürnberg, Jena und Bochum geht es weiter mit Wolfsburg.

Pina Bausch - die Bedeutung des Wirkens der Tänzerin und Choreographin für das internationale Tanztheater gilt als revolutionär. Dies ist Anlass dafür, die Ideen und das Schaffen von Pina Bausch in den Blick zu nehmen und – ganz im Sinne von ihr - dabei den Fokus auf experimentelle Öffnung auch für neue Wege zu setzen.

In der Kuppel des Planetariums werden animierte Foto-Sequenzen von Heinrich Brinkmöller-Becker von zwei Inszenierungen gezeigt: Das Frühlingsopfer und Fürchtet euch nicht. Die Sequenzen zur Musik von Igor Stravinsky bzw. Kurt Weill bauen sich filmähnlich in unterschiedlicher Animation auf. Die Suggestivkraft der Montage von Bildern des Tanztheaters wird somit durch das immersive Potenzial der Kuppelprojektion verstärkt. Der Blick wird auf das Essentielle von Tanzsequenzen gerichtet, dem Zuschauer wird die Möglichkeit gegeben, in den montierten Einzelbildern Abläufe zu erkennen und den Zusammenhang von innerer und äußerer Bewegung, von Körperlichkeit und Emotion konzentriert wahrnehmen zu können.

Planetarium Wolfsburg, Mittwoch, 10.6.2020, 19.00 Uhr