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ArtSpace: PINA - Pina Bauschs 'Das Frühlingsopfer' und 'Fürchtet euch nicht'

Der Todestag von Pina Bausch jährt sich in diesem Jahr zum zehnten Mal, die Bedeutung des Wirkens der Tänzerin und Choreographin für das internationale Tanztheater gilt als revolutionär. Dies ist Anlass dafür, die Ideen und das Schaffen von Pina Bausch in den Blick zu nehmen und – ganz im Sinne von ihr - dabei den Fokus auf experimentelle Öffnung auch für neue Wege zu setzen.

In der Kuppel des Planetariums werden animierte Foto-Sequenzen von Heinrich Brinkmöller-Becker von zwei Inszenierungen gezeigt: Das Frühlingsopfer und Fürchtet euch nicht. Die Sequenzen zur Musik von Igor Stravinsky bzw. Kurt Weill bauen sich filmähnlich in unterschiedlicher Animation auf. Die Suggestivkraft der Montage von Bildern des Tanztheaters wird somit durch das immersive Potenzial der Kuppelprojektion verstärkt. Der Blick wird auf das Essentielle von Tanzsequenzen gerichtet, dem Zuschauer wird die Möglichkeit gegeben, in den montierten Einzelbildern Abläufe zu erkennen und den Zusammenhang von innerer und äußerer Bewegung, von Körperlichkeit und Emotion konzentriert wahrnehmen zu können.

Nicolaus-Copernicus-Planetarium Nürnberg, Freitag, 13.09.2019, 20.00 Uhr

Zeiss-Planetarium Jena, Dienstag, 29.10.2019, 20.00 Uhr

Planetarium Bochum, Donnerstag, 28.11.2019, 20.00 Uhr

 

 

ArtSpace: Saxophonia - Zum 125. Todestag von Adolphe Sax

Zu Klängen von berühmten Saxophon-Solisten ist in der Kuppel des Planetariums Bochum ein Porträt der Manufaktur Rampone & Cazzani zu erleben. Die italienische Firma aus Quarna oberhalb des Orta-Sees stellt bis heute weltweit beliebte Saxophone komplett in Handarbeit her. Heinrich Brinkmöller-Becker hatte mehrfach Gelegenheit, mit seiner Kamera die Manufaktur zu besuchen. Eine Auswahl seiner Fotografien präsentierte er im Jahre 2013 in Haus Kemnade im Rahmen einer Ausstellung zum Saxophon.

Gemeinsam mit Helmut Schüttemeier gestaltet er nun mit neuem Material eine Multimedia-Show, bei der den Bildern viele Beispiele aus dem Spektrum der Saxophonmusik unterlegt werden. Somit erinnert man nicht nur an den legendären Erfinder des Saxophons, sondern ebenso an die spannende Tradition im Instrumentenbau in Oberitalien.

 

In Kooperation mit Cicuit, Deutsch-Italienische Gesellschaft e.V. und Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V.

 

Planetarium Bochum

Donnerstag, 17.10. 2019

20.00 Uhr

Eintritt: 10,50 €, erm. 8,50 €

 

 

Fotoausstellung 'PINA - Das Tanztheater der Pina Bausch'

Pina Bausch und ihr Wuppertaler Tanztheater gelten mit ihren Choreographien als stilbildend und für die internationale Tanzszene als revolutionär. Bis zu ihrem Tod im Jahre 2009 hat die Wuppertalerin mit ihrer Companie ein renommiertes und weltweit preisgekröntes Tanztheater geschaffen.

Die Ausstellung von mir mit großformatigen Fotos und Fotosequenzen zeigt Einzel- und Gruppenszenen aus einer Reihe von Produktionen des Tanztheaters. Diese Inszenierungen halten das Pina-Bausch-Erbe lebendig, sie lassen international und national die revolutionäre Kraft von Pina Bausch für die Entwicklung der dramatischen und bildenden Kunst, vor allem für den Tanz, bis heute nachvollziehen.

Die Ausstellung wird am Freitag, 08. November 2019, um 18.00 Uhr eröffnet. Während der Vernissage tanzt Chrystel Guillebeaud, früheres Mitglied des Pina Bausch Tanztheaters Wuppertal, sie wird am Saxophon von Wolfgang Schmidtke begleitet.

Ebenfalls im November, am 28.11.2019 um 20.00 Uhr, ist im Planetarium Bochum ein anderer Zugang zum Werk von Pina Bausch möglich. Ich zeige in der Kuppel des Planetariums animierte Foto-Sequenzen von zwei Pina Bausch-Inszenierungen: Das Frühlingsopfer und Fürchtet euch nicht. Die Sequenzen zur Musik von Igor Stravinsky bzw. Kurt Weill bauen sich filmähnlich in unterschiedlicher Animation auf. Die Suggestivkraft der Montage von Bildern des Tanztheaters wird somit durch das immersive Potenzial der Kuppelprojektion verstärkt.

Stadtbücherei Bochum

- BVZ Bochum -

Gustav-Heinemann-Platz 2-6

44787 Bochum

08.11.2019 – 31.01.2020

Vernissage: 08.11.2019 um 18.00 Uhr

 

ArtSpace: Charlotte Salomon. Der Tod und die Malerin - Mit dem FAUST prämiertes Ballett über die Berliner Künstlerin im Zeiss-Planetarium

Die bildgewaltige Ballettoper Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerinvon Bridget Breiner mit der Musik der New Yorkerin Michelle DiBucci über das Leben der Berliner Malerin Charlotte Salomon bis zu ihrem gewaltsamen Tod in Auschwitz wurde in ihrer gesamten Gestaltung vom Fachpublikum und einer breiten Öffentlichkeit als eine ganz besondere Theaterproduktion wahrgenommen, als ein Gesamtkunstwerk aus Tanz, Musik und den Aquarellen von Charlotte Salomon. Nicht von ungefähr wurde Bridget Breiner wegen dieser Inszenierung mit dem deutschen Theaterpreis ‚FAUST 2015’ ausgezeichnet.

Der Fotokünstler Heinrich Brinkmöller-Becker hat diese Inszenierung mit der Kamera festgehalten und zeigt diese jetzt in einer besonderen Form: Die Fotografien hat er ähnlich wie einen Film zu Sequenzen montiert und projiziert diese in einer Animation mit der Original-Musik auf die Kuppel des Planetariums.

Donnerstag, 14.11.2019, 20 Uhr

Zeiss-Planetarium Jena

Am Planetarium 5

07743 Jena