Exhibitions

Romeo und Julia - ein ArtSpace-Projekt

Die ArtSpace-Show „Romeo und Julia“ zeigt das Ballett nach Motiven des Shakespeare-Klassikers in der Inszenierung der Gelsenkirchener Ballettdirektorin Bridget Breiner. In ähnlicher Form wie bei der erfolgreichen Projektion im Planetarium von Bridget Breiners „Charlotte Salomon“ werden meine Fotografien der Inszenierung zu Sequenzen montiert.
„Romeo und Julia“ wurde von Publikum und Presse als rundum gelungener Tanzabend gefeiert. Im Planetarium hat man jetzt vor der Wiederaufnahme des Stücks auf der Bühne am Musiktheater im Revier (ab 3.2.2019) die Gelegenheit, das getanzte Liebesdrama mit seiner prachtvollen Bilderwelt in einer animierten Ton-Bild-Animation auf der Kuppel des Planetariums nachzuerleben. Zur Musik von Sergej Prokofjew sind die Bildsequenzen eines hochkarätigen neoklassischen Handlungsballetts zu sehen.

In Kooperation mit dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Bochum

27.11.2018

Zeiss Planetarium Bochum

Castroper Straße 67

44791 Bochum

20.00 Uhr

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Sacri Monti - ein ArtSpace-Projekt

Bei den norditalienischen Sacri Monti handelt es sich um neun weitläufige Anlagen von Kapellen, die als Pilgerstätten im 16. Und 17. Jahrhundert auf Anhöhen errichtet wurden, um im gegenreformatorischen Sinne bestimmte Aspekte christlichen Glaubens bildlich auszudrücken. Das Ensemble von in Landschaft eingebetteter Architektur, von lebensgroßen Statuen und Fresken gibt ein beeindruckendes kunsthistorisches Zeugnis des abendländischen Selbstverständnisses seiner Zeit und bildet dabei im wörtlichen Sinne zeittypische Alltagsgeschichte ab. Von 2003 an sind die Sacri Monti als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt.

Das Zusammenwirken von Skulpturen, Gemälden und Fresken, die Komposition dieser Bestandteile, die Detailbesessenheit und nicht zuletzt die künstlerische Umsetzung erzeugen eine bildliche Narration von höchster Suggestivkraft. Auf die Zeitgenossen müssen die Bilderwelten mindestens eine ähnlich überwältigende Illusionswirkung ausgeübt haben, wie wir sie annähernd vom Kino kennen.
Normalerweise sind die Szenen nur durch Gitterfenster zu betrachten. Ich bekam im Frühjahr dieses Jahres die Genehmigung, die Figuren aus nächster Nähe zu fotografieren. Diese Fotografien des „Kinos des 16. Und 17. Jahrhunderts“ bearbeitete und montierte ich zu Sequenzen. In der animierten Großprojektion auf die Kuppel des Planetariums werden die dargestellten Szenen zu einer lebendigen Erzählung, in die man als Zuschauer eintaucht.

In Kooperation mit cicuit, der Deutsch-italienischen Gesellschaft e.V. Bochum

Bochum

25.09.2018

Zeiss Planetarium Bochum

Castroper Straße 67

44791 Bochum

20.00 Uhr

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Vom Instrument in die Konserve

Der Titel der Ausstellung ‚Vom Instrument in die Konserve’ zeigt den Weg auf, wie Musik aufgenommen wird, um auf Vinyl, CD oder anderen digitalen Tonträgern zu uns Zuhörern zu gelangen.

In der Ausstellung sind Fotografien von Heinrich Brinkmöller-Becker zu sehen, in denen er die Bauer Studios in Ludwigsburg porträtiert. Die Bauer Studios gehören zu den legendären Tonstudios, in denen seit mittlerweile über 60 Jahren auf höchstem technologischen Niveau Musik produziert wird. Da liegt es nahe, dieses Studio als exemplarisches zu dokumentieren.

Zusätzlich sind Schwarz-Weiß-Fotografien von einer Aufnahmesession zu sehen, und zwar von der Produktion des Kölner Trios DuckTapeTicket. Brinkmöller-Beckers Kamera begleitete die drei Streicher, Anna-Sophie Dreyer, Paul Bremen, Veit Steinmann, ihre Begleitmusiker – Philipp Brämswig, Joscha Oetz, Dominik Mahnig, Filippa Gojo - und den Tonmeister Johannes Wohlleben bei der Aufnahme der CD The Undreamt Oasis.

Die Fotografien werden ergänzt um Ausstellungsstücke aus der Schatzkammer des Studios.

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Hattingen

09.07.2018 - 02.09.2018

Kulturhistorisches Museum
Haus Kemnade (Anfahrt)
An der Kemnade 10
45527 Hattingen

Öffnungszeiten:
Dienstag-Sonntag | 10-18 Uhr

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Percussion Summit - ein ArtSpace-Projekt

In dem Projekt Percussion Summit präsentierten die Bochumer Symphoniker zu Beginn 2018 eine breite Palette von den Einsatzmöglichkeiten des Schlagwerks. Die Konzerte und Performances wurden dabei in sequenzieller Fotografie festgehalten. In filmähnlicher Weise und in animierter Form werden nun mit ArtSpace Bild-Ton-Montagen dieser Fotosequenzen auf die Kuppel des Planetariums Bochum projiziert und mit der passenden Musik kombiniert.

Zu sehen sind Sequenzen mit:

Martin Grubinger und den Bochumer Symphonikern unter Leitung von Steven Sloane

Duo Samani: Behnam Samani, Reza Samani

Ensemble WADOKYO

Schlagquartett Köln

TänzerInnen des Instituts für zeitgenössischen Tanz / Folkwang Universität der Künste; Choreographie: Henrietta Horn.

Bochum

22.05.2018

Zeiss Planetarium Bochum

Castroper Straße 67

44791 Bochum

20.00 Uhr

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Charlotte Salomon. Der Tod und die Malerin - ein ArtSpace-Projekt

Die Ausstellung im Kunstmuseum vor zwei Jahren mit den Bildern der Berliner Malerin Charlotte Salomon hatte eine überregionale Resonanz, für die Inszenierung Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin vom Gelsenkirchener Musiktheater im Revier gilt das gleiche: Die bildgewaltige Ballettoper von Bridget Breiner mit der Musik von Michelle DiBucci über das Leben der Berliner Malerin Charlotte Salomon bis zu ihrem gewaltsamen Tod in Auschwitz wurde in ihrer gesamten Gestaltung vom Publikum und einer breiten Öffentlichkeit als eine ganz besondere Theaterproduktion wahrgenommen, als ein Gesamtkunstwerk aus Tanz, Musik und den Aquarellen von Charlotte Salomon. Nicht von ungefähr wurde Bridget Breiner wegen dieser Inszenierung mit dem deutschen Theaterpreis ‚Faust 2015’ ausgezeichnet.

Der Bochumer Fotokünstler Heinrich Brinkmöller-Becker hat diese Inszenierung mit der Kamera festgehalten und zeigt diese jetzt in einer besonderen Form: Die Fotografien hat er ähnlich wie einen Film zu Serien montiert und projiziert diese in einer Animation mit der Original-Musik auf die Kuppel des Planetariums. Er startet damit eine neue Reihe mit dem Titel ArtSpace.

 

Bochum

05.09.2017

Zeiss Planetarium Bochum

Castroper Straße 67

44791 Bochum

20.00 Uhr

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Jazz live(s)

Wen es nach Italien in die Nähe des Lago Maggiore/Orta-Sees verschlägt, sei herzlich eingeladen, meine Ausstellung mit Jazzfotografien in Quarna Sotto zu besuchen. Quarna ist ein Ort oberhalb des Orta-Sees mit einer über 200-jährigen Tradition im Instrumentenbau. Dort befindet sich bis heute die Saxophon-Manufaktur ‚Rampone & Cazzani‘, die ich im Jahre 2013 in einer Ausstellung im Haus Kemnade porträtieren konnte.

Die Ausstellung im Museum dort zeigt eine Auswahl von Jazzfotografien – Einzelportraits und einige Sequentials. Zur Eröffnung fanden eine Masterclass und ein Konzert mit dem US-Saxophonisten Dave Liebman statt. Auf dem Ausstellungsplakat ist übrigens Jan Garbarek mit einem Sopran-Saxophon von Rampone & Cazzani abgebildet.

 

Quarna Sotto - Italien

25.05. - 15.09.2017

Museo Quarna

Via Roma

I-28896 Quarna Sotto (VB)

 

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Tanztheater Wuppertal Pina Bausch - seriell

Pina Bausch und ihr Wuppertaler Tanztheater gelten mit ihren Choreographien als stilbildend und für die internationale Tanzszene als revolutionär. Bis zu ihrem Tod im Jahre 2009 hat die Wuppertalerin mit ihrer Companie ein renommiertes und weltweit preisgekröntes Tanztheater geschaffen. Die Fotoausstellung Tanztheater Wuppertal Pina Bausch – seriell von Heinrich Brinkmöller-Becker zeigt in einem ungewöhnlichen Format Sequenzen von fünf Wiederaufnahmen aus dem Jahre 2016. Der Bochumer Fotokünstler arbeitet im Bereich von Theater-, Tanz- und Jazzfotografie mit sogenannten Sequentials. Diese geben in Bildsequenzen das Prozesshafte des Bühnengeschehens wieder. Seine Bildmontagen - vier Einzelbilder werden zu einem Panorama zusammengefügt - erinnern an die Kontaktbögen der analogen Fotografie oder an die gezeichneten Storyboards, wie man sie als Vorstufe für die Filmproduktion kennt. Dieses Format erlaubt einen intensiveren Blick auf den komplexen Tanzakt, als Einzelbilder dies vermögen.

Die Ausstellung im Kölner Alten Pfandhaus am Kartäuserwall 20 zeigt Einzel- und Gruppenszenen aus folgenden Produktionen des Tanztheaters: Sacre, Café Müller, Nefés, Palermo Palermo und Agua. Diese Inszenierungen halten das Pina-Bausch-Erbe lebendig, sie lassen international und national die revolutionäre Kraft von Pina Bausch für die Entwicklung der dramatischen und bildenden Kunst, vor allem für den Tanz, bis heute nachvollziehen.

 

Köln

23.06. - 30.07.2017

Altes Pfandhaus Köln

Kartäuserwall 20

50678 Köln

 

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Tanztheater Wuppertal Pina Bausch - seriell

Pina Bausch und ihr Wuppertaler Tanztheater gelten mit ihren Choreographien als stilbildend und für die internationale Tanzszene als revolutionär. Bis zu ihrem Tod im Jahre 2009 hat die Wuppertalerin mit ihrer Companie ein renommiertes und weltweit preisgekröntes Tanztheater geschaffen. Die Fotoausstellung Tanztheater Wuppertal Pina Bausch – seriell von Heinrich Brinkmöller-Becker zeigt in einem ungewöhnlichen Format Sequenzen von fünf Wiederaufnahmen aus dem Jahre 2016. Der Bochumer Fotokünstler arbeitet im Bereich von Theater-, Tanz- und Jazzfotografie mit sogenannten Sequentials. Diese geben in Bildsequenzen das Prozesshafte des Bühnengeschehens wieder. Seine Bildmontagen - vier Einzelbilder werden zu einem Panorama zusammengefügt - erinnern an die Kontaktbögen der analogen Fotografie oder an die gezeichneten Storyboards, wie man sie als Vorstufe für die Filmproduktion kennt. Dieses Format erlaubt einen intensiveren Blick auf den komplexen Tanzakt, als Einzelbilder dies vermögen.

Die Ausstellung  zeigt Einzel- und Gruppenszenen aus folgenden Produktionen des Tanztheaters: Sacre, Café Müller, Nefés, Palermo Palermo und Agua. Diese Inszenierungen halten das Pina-Bausch-Erbe lebendig, sie lassen international und national die revolutionäre Kraft von Pina Bausch für die Entwicklung der dramatischen und bildenden Kunst, vor allem für den Tanz, bis heute nachvollziehen.

 

Recklinghausen

08.03. - 28.04.2017

Justizakademie des Landes NRW

August-Schmidt-Ring 20

45665 Recklinghausen

 

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Natural Diversity - Ein Hörspielprojekt mit Geflüchteten

Das vorherrschende Bild von Geflüchteten ist in den Medien stark von Negativeindrücken geprägt. Menschliches Leid und Opferstatus der Geflüchteten dominieren so die öffentliche Wahrnehmung.

Die Fotoausstellung natural diversity entwickelt eine andere Perspektive. Die Schwarzweiß-Bilder dokumentieren den Entstehungsprozess eines Hörspielprojektes der Musiker Milli Häuser und Uwe Kellerhoff mit 13 Geflüchteten aus Syrien, Eritrea, Algerien, Sri Lanka, dem Iran, dem Irak und dem Senegal. Es handelt sich dabei um ein Kooperationsprojekt der Musikschule Bochum und des Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskollegs.

Grundlage für das Hörspiel bildete die musikalische Suite „Karneval der Tiere“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saens. Mit vielen ausschließlich selbst produzierten Geräuschen, mit ebensolcher musikalischen Begleitung, mit Gesang in den jeweiligen Landessprachen und nicht zuletzt mit dem adaptierten Text setzt die Gruppe dies in einen 15-minütigen Hörbeitrag um.

Die Fotografien geben die befreiende Stimmung des Projektes wieder, man sieht lachende und konzentrierte Gesichter der Beteiligten, ihre Gesichter spiegeln die wohltuende Wirkung gemeinsamen sinnvollen Handelns. Bei den Bildern ahnt man, wie aus Geflüchteten Ankommende werden.

Die Fotoausstellung ‚Natural Diversity’ von Heinrich Brinkmöller-Becker mit Bildern über ein Hörspielprojekt mit Geflüchteten zieht weiter. Das Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) in Soest übernimmt die Ausstellung ab dem 9.1.2017. Pädagogen aus Nordrhein-Westfalen haben dann die Gelegenheit, das Modellprojekt kennen zu lernen: Die Musikschule der Stadt Bochum und das Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg haben in diesem Projekt zum ersten Mal Musik und Sprachförderung zusammengebracht. Die unterstützende Funktion von Musik beim Sprachelernen wird dabei bewusst mit erkennbaren Lernerfolgen eingesetzt. Vor allem die motivationellen und sozialen Vorteile für die Beteiligten in dem Projekt sind in den Schwarzweiß-Fotos von Heinrich Brinkmöller-Becker deutlich sichtbar: Man sieht lachende und konzentrierte Gesichter der Beteiligten, sie spiegeln die wohltuende Wirkung gemeinsamen sinnvollen Handelns wider. Damit zeigt die Ausstellung ein anderes Bild von Geflüchteten, als die öffentlichen Medien dies allgemein vermitteln.

Die nächste Etappe der Ausstellung erweitert nicht nur den Blick auf das Projekt ‚Natural Diversity’ auf Landesebene. Die Ausstellung im NRW-Institut trägt auch dem überregionalen Modellcharakter Rechnung, den die Bochumer Initiative hat: Landesweit unterstützen die Musikschulen ab dem nächsten Jahr Sprachkurse mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch ein Programm mit musikalischer Ergänzung beim Sprachelernen.

 

Soest

16.01. - 31.03.2017

Qualitäts- und UnterstützungsAgentur

Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW)

Paradieser Weg 64

59494 Soest

 

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Natural Diversity - Ein Hörspielprojekt mit Geflüchteten

Das vorherrschende Bild von Geflüchteten ist in den Medien stark von Negativeindrücken geprägt. Menschliches Leid und Opferstatus der Geflüchteten dominieren so die öffentliche Wahrnehmung.

Die Fotoausstellung natural diversity entwickelt eine andere Perspektive. Die Schwarzweiß-Bilder dokumentieren den Entstehungsprozess eines Hörspielprojektes der Musiker Milli Häuser und Uwe Kellerhoff mit 13 Geflüchteten aus Syrien, Eritrea, Algerien, Sri Lanka, dem Iran, dem Irak und dem Senegal. Es handelt sich dabei um ein Kooperationsprojekt der Musikschule Bochum und des Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskollegs.

Grundlage für das Hörspiel bildete die musikalische Suite „Karneval der Tiere“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saens. Mit vielen ausschließlich selbst produzierten Geräuschen, mit ebensolcher musikalischen Begleitung, mit Gesang in den jeweiligen Landessprachen und nicht zuletzt mit dem adaptierten Text setzt die Gruppe dies in einen 15-minütigen Hörbeitrag um.

Die Fotografien geben die befreiende Stimmung des Projektes wieder, man sieht lachende und konzentrierte Gesichter der Beteiligten, ihre Gesichter spiegeln die wohltuende Wirkung gemeinsamen sinnvollen Handelns. Bei den Bildern ahnt man, wie aus Geflüchteten Ankommende werden.

 

Bochum

02.09.2016 - 03.01.2017

Musikschule Bochum

Westring 32

44777 Bochum

Öffnungszeiten:

Mo - Fr 8.00 - 20.00 Uhr

 

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Natural Diversity - Ein Hörspielprojekt mit Geflüchteten

Das vorherrschende Bild von Geflüchteten ist in den Medien stark von Negativeindrücken geprägt. Menschliches Leid und Opferstatus der Geflüchteten dominieren so die öffentliche Wahrnehmung.

Die Fotoausstellung natural diversity entwickelt eine andere Perspektive. Die Schwarzweiß-Bilder dokumentieren den Entstehungsprozess eines Hörspielprojektes der Musiker Milli Häuser und Uwe Kellerhoff mit 13 Geflüchteten aus Syrien, Eritrea, Algerien, Sri Lanka, dem Iran, dem Irak und dem Senegal. Es handelt sich dabei um ein Kooperationsprojekt der Musikschule Bochum und des Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskollegs.

Grundlage für das Hörspiel bildete die musikalische Suite „Karneval der Tiere“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saens. Mit vielen ausschließlich selbst produzierten Geräuschen, mit ebensolcher musikalischen Begleitung, mit Gesang in den jeweiligen Landessprachen und nicht zuletzt mit dem adaptierten Text setzt die Gruppe dies in einen 15-minütigen Hörbeitrag um.

Die Fotografien geben die befreiende Stimmung des Projektes wieder, man sieht lachende und konzentrierte Gesichter der Beteiligten, ihre Gesichter spiegeln die wohltuende Wirkung gemeinsamen sinnvollen Handelns. Bei den Bildern ahnt man, wie aus Geflüchteten Ankommende werden.

 

Bochum

29.04. - 10.07.2016

Ottilie Schoenewald Weiterbildungskolleg

Wittener Straße 61

44789 Bochum

 

Öffnungszeiten:

Mo - Fr     9.00 - 13.00 Uhr

Mo - Do  15.00 - 19.00 Uhr

 

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Romeo und Julia in Serie - Fotosequenzen der Wuppertaler Inszenierung

Die Wuppertaler Inszenierung Romeo und Julia von Robert Sturm aus dem Jahre 2015 wurde in ihrer gesamten Gestaltung vom Publikum und der Öffentlichkeit als eine besondere Theaterproduktion wahrgenommen, als ein bemerkenswertes Gesamtkunstwerk mit der Raumgestaltung und dem Bühnenbild von Tony Cragg, den Kostümen von Julia Warndorf, der Musik von Wolfgang Schmidtke und Matthias Burkert und der Choreographie von Jean Laurent Sasportes in der Halle V der RIEDEL Communications. Dem besonderen Charakter dieser Inszenierung möchte eine Fotoausstellung gerecht werden, die die konventionellen Formen der Theaterfotografie erweitert.

Die 43 Panoramen vermitteln einen Eindruck von der Ästhetik der Robert Sturm-Inszenierung. ‚Romeo und Julia in Serie’ dokumentiert dieses Gesamtkunstwerk in dem unkonventionellen Format von sequenzieller Fotografie und stellt damit gleichzeitig auch eine Ausstellung mit besonderem ästhetischen Akzent für eine spezifische Fotografie dar.

 

Die Ausstellung wurde verlängert und ist jetzt umgezogen. Sie ist  vom 15.10.2016 - 31.12.2017 bei Riedel Communications in Wuppertal zu sehen.

 

Wuppertal

15.10.2016 - 31.12.2017

RIEDEL Communications

Uellendahler Str. 353

42275 Wuppertal

 

Öffnungszeiten:

Mo - Fr     7.00 - 20.00 Uhr

Bitte beim Pförtner melden.

 

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Romeo und Julia in Serie - Fotosequenzen der Wuppertaler Inszenierung

Die Wuppertaler Inszenierung Romeo und Julia von Robert Sturm aus dem Jahre 2015 wurde in ihrer gesamten Gestaltung vom Publikum und der Öffentlichkeit als eine besondere Theaterproduktion wahrgenommen, als ein bemerkenswertes Gesamtkunstwerk mit der Raumgestaltung und dem Bühnenbild von Tony Cragg, den Kostümen von Julia Warndorf, der Musik von Wolfgang Schmidtke und Matthias Burkert und der Choreographie von Jean Laurent Sasportes in der Halle V der RIEDEL Communications. Dem besonderen Charakter dieser Inszenierung möchte eine Fotoausstellung gerecht werden, die die konventionellen Formen der Theaterfotografie erweitert.

Die 43 Panoramen vermitteln einen Eindruck von der Ästhetik der Robert Sturm-Inszenierung. ‚Romeo und Julia in Serie’ dokumentiert dieses Gesamtkunstwerk in dem unkonventionellen Format von sequenzieller Fotografie und stellt damit gleichzeitig auch eine Ausstellung mit besonderem ästhetischen Akzent für eine spezifische Fotografie dar.

 

Wuppertal

20.09. - 12.10.2016

Lichthof im Barmer Rathaus

Johannes-Rau-Platz 1

42275 Wuppertal

 

Öffnungszeiten:

Mo - Mi     8.00 - 17.00 Uhr

Do              8.00 - 18.00 Uhr

Fr               8.00 - 15.00 Uhr

 

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WeinKultur

Der Bochumer Fotokünstler Heinrich Brinkmöller-Becker ist bekannt für seine Fotos aus dem Bereich von Jazz, Tanz und Theater, in seiner neuen Ausstellung ‚WeinKultur’ widmet er sich einem ganz anderen Thema, nämlich dem Wein, genauer: einem Weingut in Katalonien.

Er porträtiert das katalanische Weingut ‚Castillo Perelada‘, gelegen zwischen Pyrenäen und Mittelmeer. Dieses Weingut kann man als eines der bedeutendsten in Spanien bezeichnen, sein Angebot reicht von einfachen Alltagsweinen über ausgezeichneten Cava, der spanischen Champagner-Variante, bis hin zu international bekannten Spitzenweinen aus fünf Einzellagen. Die Tradition des Weinanbaus und der Weinverarbeitung geht bis ins 14. Jahrhundert zurück, die Mönche des ebenfalls hier angesiedelten Klosters waren schon damals für ihre exzellenten Weine bekannt.

Neben dem Wein zeichnet sich das ‚Castillo Perelada’ durch eine intensive Kulturarbeit aus: Im Sommer findet im Schloss und in dem angrenzenden Park ein Festival für Musik und Tanz statt - ein kultureller Höhepunkt in und für ganz Katalonien. Die ebenfalls im Schloss beherbergte Privatbibliothek ist die drittgrößte weltweit, sie ist heute Anziehungspunkt für viele Besucher, die die historischen Stätten des gotischen Klosters, der Kirche mit ihren reichen Verzierungen, das angeschlossene Glas- und natürlich nicht zuletzt das Weinmuseum besuchen.

Heinrich Brinkmöller-Becker arbeitet in seinen Fotografien in der Regel im klassischen Schwarz-Weiß, für die Ausstellung ‚WeinKultur’ hat er sich für eine Kombination aus Farbabzügen und Infrarot-Fotos in kontrastreichem Schwarzweiß entschieden. Die unterschiedliche Wirkung beider Techniken vor allem bei den Landschaftsaufnahmen lässt sich so gut nachvollziehen.

 

 

Bochum

13.02 - 16.04.2016
verlängert bis zum 09.07.2016

 

Bodegas Rioja

Lennershofstr. 156

44801 Bochum

 

 

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Jazzer live-haftig

Jazz lebt vor allem durch die Improvisation und Performanz seiner MusikerInnen, seine fotografische Darstellung stellt deshalb eine Sonderform der Porträtfotografie dar. Ist Jazz auf Improvisation angelegt, gilt dies auch in gewisser Weise für die Fotografie der Live-Acts: Bedingungen wie schwache und ständig wechselnde Beleuchtung, Standort der Musiker und des Fotografen, Bewegung auf der Bühne, Bühnen-Equipment, das die Sicht auf die Musiker erschwert – all dies ist eigentlich nicht gerade ideal für fotografische Momente und unterscheidet sich wesentlich von „klassischer“ Porträtfotografie mit ihren meist gestellten und inszenierten und technisch optimierten Aufnahmebedingungen. Vom Jazz-Fotografen sind eine gewisse Improvisation und Spontaneität, ein Einfühlen in das Situative und durchaus auch Zufällige abverlangt, wenn trotz der genannten Bedingungen Fotos gemacht werden mit dem Anspruch, die Live-Stimmung eines Konzerts, die Charakteristik eines Jazz-Musikers festzuhalten und damit das Besondere der situativen und damit vergänglichen Live-Situation in einem 2-dimensionalen Foto einzufrieren.

In seinen kontrastreichen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet der Bochumer Heinrich Brinkmöller-Becker mit seiner Kamera seit Jahren die Jazz-Szene im Ruhrgebiet. Hierbei geht es ihm besonders darum, das „Lebendige“ des Jazz und seiner Musiker, ihre Energie, Freude und Spannung festzuhalten. So zeigen seine Bilder die starke Ausdruckskraft der Musiker bei ihrem Spiel, ihren teilweise ungewöhnlichen Umgang mit ihrem Instrument, ihren körperlichen Einsatz mit entsprechender Mimik und Gestik, ihre Ekstase, aber auch ihre Konzentration auf das Spielen oder ihr Zuhören bei der Improvisation der Bandmitglieder. Die Schwarz-Weiß-Fotos fangen die Atmosphäre ein, sie erinnern dabei in ihrer Formsprache an die „Klassiker“ der Jazz-Fotografie, die die Vinylplatten-Cover zierten und bis heute die Ikonographie des Jazz prägen.

 

 

Schwerte

31.10. - 06.12.2015

Kunstverein Schwerte

Kötterbachstr. 2

58239 Schwerte

Öffnungszeiten:

Mi - Fr 16.00 - 18.00 Uhr

So         15.00 - 17.00 Uhr

 

 

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Performing Jazz - Séquences photographiques

Le titre indique déjà l’intention de l’exposition de Heinrich Brinkmöller-Becker, originaire de Bochum (Allemagne). Contrairement à l’approche conventionnelle de la photographie de jazz sous forme de portrait photographique, Performing Jazz met l’accent sur le caractère du processus de développement lors de l’acte performatif des musiciens en improvisation. Les séquences photographiques en noir et blanc à contrastes multiples représentent les actions de la naissance et du développement de la musique improvisée. L’appareil photo se focalise sur les états physiques, les mouvements, les interactions, les changements de mimique et de gestuelle, l’extase et la concentration des musiciens. La complexité de la performance est représentée par des moyens photographiques en séquence. Les séquences particulières regroupent des images en format vertical et en format horizontal et en font une composition panoramique.

Le procédé renoue avec les origines du film lorsque les précurseurs du film Eadweard Muybridge, Étienne-Jules Marey ou Ottomar Anschütz voulaient à l’aide d’une technique photographique rendre visible les mouvements dans leur déroulement et créer par des séquences et séries d’images une illusion de mouvement. Dans ces séquences, il s’agissait de représenter la chronologie authentique de mouvements et d’actions.

Performing Jazz ne veut pas montrer cette chronologie authentique, mais le rapport entre les mouvements extérieurs et intérieurs dans des variations diverses lors de concerts avec une musique improvisée.

L’exposition reflète aussi le rapport entre le film et la photographie, les séquences représentent en même temps une forme d’art autonome par rapport à la photographie en soi et par rapport aux séquences filmiques.

 

 

Avignon - Frankreich

10.10. - 05.12.2015

AJMI

4, rue des Escaliers Sainte-Anne

F-84000 Avignon

France

 

 

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Klangbilder Soundtrips NRW

Die Reihe soundtrips NRW erreicht in diesem Jahr ihre 25. Auflage – Anlass für eine kleine Ausstellung mit Porträts von ein paar Künstlerinnen und Künstlern der improvisierten Musik, die in den letzten Jahren diese Reihe veranstalteten. Durch die über Jahre kontinuierliche Förderung durch das Kultursekretariat NRW und die beteiligten elf Städte ist eine Konzertreihe möglich geworden, die inzwischen auch international einen beachtlichen Eckpfeiler für die improvisierte Musik darstellt. Ein solches Netzwerk für Musik – auch unter ständiger Beteiligung von vielen NRW-MusikerInnen - dürfte in dieser Form deutschland- und europaweit einzigartig sein.

Die Fotoausstellung zeigt in kontrastreichen Schwarz-Weiß-Bildern Portraits von einigen Protagonisten von Soundtrips. Die „Klangbilder“ vermitteln einen Eindruck von der performativen Kraft, die von der improvisierten Musik und den Improvisierenden ausgeht.

Ausstellungseröffnung ist am 29. August 2015 um 19.30 Uhr

Im Anschluss an die Vernissage findet ein Konzert mit Paul Lovens (dr/perc), Martin Blume (dr/perc), Simon Camatta (dr/perc) und Pinguin Moschner (Tuba) statt.

 

 

Wuppertal

29.08. - 30.09.2015

ORT

Peter Kowald Gesellschaft/ort e.V.

Luisenstr. 116

42103 Wuppertal

 

 

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Performing Jazz

Der Titel gibt bereits Aufschluss über die neue Fotoausstellung von Heinrich Brinkmöller-Becker: Anders als bei den in der Jazzfotografie üblichen Porträts von Musikern setzt Performing Jazz den fotografischen Akzent auf die Darstellung von Prozessen beim Musikmachen. Die Bildsequenzen im kontrastreichen Schwarz-Weiß stellen Abläufe beim Entstehen und Entwickeln von improvisierter Musik dar. Die Kamera fokussiert die Körperlichkeit, die Bewegungen, die Mimik und Gestik der Künstler. Die gesamte künstlerische Performance wird mit fotografischen Mitteln als Sequenz abgebildet. Die einzelnen Sequenzen bestehen aus 6 (quer-) bzw. 7 – 9 (hoch-)formatigen Bildern, die zu einem Panorama zusammengefasst werden.

Dies Verfahren knüpft an die Vorgeschichte des Films an, bei der Eadweard Muybridge, Étienne-Jules Marey oder Ottomar Anschütz mit Hilfe fotografischer Technik Bewegungen in ihrem Ablauf sichtbar machen und als Folge von Einzelbildern Bewegungsillusion erzeugen wollten. In diesen Bildersequenzen ging es darum, die authentische Abfolge von Handlungen und Bewegungen abzubilden. Performing Jazz stellt demgegenüber den Zusammenhang von äußerer und innerer Bewegung und ihren entsprechenden Variationen bei Konzerten mit improvisierter Musik dar.

In den Rottstr.5 KUNSTHALLEN in Bochum werden neben Sequenzen von verschiedenen Jazzern wie Bill Evans, Ron Carter, Bruno Chevillon, Fred Frith, Jerome Harris in einer Extra-Reihe Serien von Panoramen gezeigt, die sich auf zwei Konzerte in den Rottstr. 5 KUNSTHALLEN selbst beziehen: Der in der europäischen und New Yorker Jazzszene bestens verankerte und hochgeschätzte 77-Jährige Multiinstrumentalist und Komponist Gunter Hampel hatte mit seinem deutschen Trio mit den Folkwang-Absolventen Julius Gabriel an den Saxophonen und Karl Degenhardt am Schlagzeug einen besonderen Auftritt. Die Musiker bezogen in ihrer Improvisation den jungen brasilianischen Tänzer Danilo Carduso mit ein. Dem Konzept der KUNSTHALLEN entsprechend entwickelte der Altmeister mit den jungen Künstlern ein transmediales Projekt, bei dem Musik und Tanz einen improvisatorischen Dialog führten. Das zweite dokumentierte Konzert fand im März mit der Jazzlegende Günter „Baby“ Sommer statt. Der „Ur-Vater“ des DDR-Jazz mit seinem kraft- und phantasievollen Spiel am Drumset zeigt vollen Körpereinsatz. Diese beiden Musik-(Tanz-)Performances kommen dem Ansatz der Bildersequenzen besonders entgegen.

Die Ausstellung wird am 17. April 2015 eröffnet, und zwar mit einem Konzert des Quartetts SWITCHBACK – mit einer internationalen Musikgruppe aus Chicago, Warschau, New York City und Köln mit ihrem einzigen Konzert in NRW.

Beginn: 20.00 Uhr.

Bochum

17.04. - 14.05.2015

KunsthallenRottstr. 5

Rottstr. 5

44793 Bochum

 

 

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Klangbilder - 25 Jazz und improvisierte Musik im Kunstmuseum Bochum

In seiner Ausstellung ‚Klangbilder’ auf Haus Kemnade gibt der Bochumer Fotokünstler Heinrich Brinkmöller-Becker einen kleinen Einblick in eine mittlerweile 25-jährige Geschichte von Jazz und improvisierter Musik in Bochum: Was im Kunstmuseum Bochum in Zusammenarbeit mit dem Bochumer Schlagzeuger Martin Blume mit dem „Ruhr Jazz Festival“ und dem Nachfolgefestival „Open Systems“ begann, findet seit 2004 in der Konzertreihe „Klangbilder“ und seit sechs Jahren im Rahmen der Reihe „Soundtrips NRW“ seine Fortsetzung. Es ist schon erstaunlich, wie es Martin Blume - gemeinsam mit dem Bochumer Kulturbüro und dem Kunstmuseum Bochum - in diesem langen Zeitraum gelingt, kontinuierlich das internationale Who is Who der improvisierten Musik nach Bochum zu holen. Man kann sagen: Alles, was in dieser Musikszene Rang und Namen hat, ist im Kunstmuseum – meistens im Forum – aufgetreten. In immer neuen Konstellationen treffen so Musikerinnen und Musiker zusammen, die in einen interessanten Dialog treten – immer ohne vorherige Absprache, ohne Noten, ohne ein Gerüst durch festgelegte Harmonie oder Melodien oder Rhythmik.

Heinrich Brinkmöller-Becker begleitet seit Jahren mit seiner Kamera diese Konzerte. Sein Interesse dabei gilt vor allem der starken Performance der Musiker mit ihrem nicht nur in musikalischer Hinsicht „unkonventionellen“ Auftreten. Die Musiker, ihre Performance bei den Spontan-Kompositionen, v.a. ihr Umgang mit den Instrumenten ergeben ein fotografisch ausgesprochen interessantes Motiv. Die in den Konzerten vermittelten meist neuen Musikerfahrungen, die eher ungewöhnlichen Klang- und Spielerlebnisse, die bewusste ästhetische Regelverletzung findet bei dieser Musik häufig eine direkte Entsprechung im Visuellen: in der Mimik, Gestik und Bewegung der Musiker und nicht zuletzt in der „Spezialbehandlung“ der Instrumente.

Das großflächige Wandbild von Katharina Grosse im Forum des Kunstmuseums Bochum erhöht mit seiner dynamischen Farb- und Formgebung den ästhetischen Reiz der Fotos, es unterstreicht visuell den Anspruch des Kunstmuseums, sich für unterschiedliche künstlerische Präsentationen öffnen und damit synästhetische Effekte erzeugen zu wollen. Diese Funktion erfüllen die Ausschnitte des Wandbildes als Hintergrund bei vielen der ausgestellten Fotos in kongenialer Weise.

Die Ausstellung besteht aus kontrastreichen Schwarz-Weiß-Bildern mit großformatigen Porträts, die sich auf die einzelnen Musiker konzentrieren. Darüber hinaus arbeitet Heinrich Brinkmöller-Becker zum ersten Mal bei seinen Fotoausstellungen zum Thema ‚Jazz’ auch mit Serienbildern. Im horizontalen und vertikalen Panorama-Format setzt er 6 – 9 Einzelbilder zu einem Bild zusammen. Er knüpft damit an die Geschichte der Fotografie als Vorgeschichte des Films an, bei der Eadweard Muybridge, Étienne-Jules Marey oder Ottomar Anschütz versuchten, mit fotografischen Mitteln Bewegungen in ihrem Ablauf sichtbar zu machen und so als Folge von Einzelbildern Bewegungsillusion zu erzeugen. Mit dieser „chronologischen“ Technik möchte Heinrich Brinkmöller-Becker besonders das Prozesshafte beim Entstehen von improvisierter Musik, den stark performativen Aspekt bei dieser Art des Musikmachens hervorheben. Das Fotoprojekt reflektiert dabei auch das Verhältnis von bewegten und un-bewegten Bildern, die Serienbilder repräsentieren gegenüber dem Einzelfoto und filmischen Sequenzen eine eigenständige Kunstform, sie unterstreichen das enge Verwandtschaftsverhältnis vom filmischen und fotografischen Code.

Der Ausstellungsort in den historischen Räumen der mittelalterlichen Wasserburg Haus Kemnade in Hattingen ist für eine Ausstellung über Musiker und Musik besonders sinnfällig, finden dort eine sehenswerte Dauerausstellung und zeitgleich zur Fotoausstellung ‚Klangbilder’ in mehreren Vitrinen eine aktuelle aus dem Bestand der Musikinstrumentensammlung ‚Hans und Hede Grumbt’ statt.

Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 21. Februar 2015 um 17.00 Uhr – selbstverständlich mit Musik mit Martin Blume, Eckard Koltermann und Gunda Gottschalk.

 

 

Hattingen

21.02. - 12.04.2015

Verlängert bis zum 30.04.2015

Haus Kemnade

An der Kemnade 10

45527 Kemnade

 

 

 

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Saxophonists @ Saxophonic

In kontrastreichen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet der Bochumer Heinrich Brinkmöller-Becker mit seiner Kamera seit Jahren die Jazz-Szene und natürlich dabei die von Saxophonisten geprägte. Mit seinen Porträts versucht er, das Situative und Zufällige eines Konzerts und das Charakteristische eines Musikers festzuhalten. Das „Lebendige“ des Jazz und seiner Musiker, ihre Energie, Freude und Spannung festzuhalten, ist sein Hauptanliegen. Die Fotos fangen die Atmosphäre ein, sie erinnern dabei in ihrer Formsprache an die „Klassiker“ der Jazz-Fotografie, die die Vinylplatten-Cover zierten und bis heute die Ikonographie des Jazz prägen.

Bei Saxophonic konzentriert sich die Fotogalerie erwartungsgemäß auf Saxophonisten. Im von Reiner Maria Diehl liebevoll gestalteten Verkaufsraum Saxophonic in Neukirchen-Vluyn ist die kleine Foto-Galerie vom 3.5.2014 bis zum 23.8.2014 zu sehen.

Neukirchen-Vluyn

03.05. - 23.08.2014

Saxophonic

Krefelder Str. 309

47506 Neukirchen-Vluyn

 

 

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Jazz live... im Rechteck

Jazz lebt vor allem durch die Improvisation und Performanz seiner MusikerInnen, seine fotografische Darstellung stellt deshalb eine Sonderform der Porträtfotografie dar. Ist Jazz auf Improvisation angelegt, gilt dies auch in gewisser Weise für die Fotografie der Live-Acts: Bedingungen wie schwache und ständig wechselnde Beleuchtung, Standort der Musiker und des Fotografen, Bewegung auf der Bühne, Bühnen-Equipment, das die Sicht auf die Musiker erschwert – all dies ist eigentlich nicht gerade ideal für fotografische Momente und unterscheidet sich wesentlich von „klassischer“ Porträtfotografie mit ihren meist gestellten und inszenierten und technisch optimierten Aufnahmebedingungen. Vom Jazz-Fotografen sind eine gewisse Improvisation und Spontaneität, ein Einfühlen in das Situative und durchaus auch Zufällige abverlangt, wenn trotz der genannten Bedingungen Fotos gemacht werden mit dem Anspruch, die Live-Stimmung eines Konzerts, die Charakteristik eines Jazz-Musikers „im Rechteck“ festzuhalten und damit das Besondere der situativen und damit vergänglichen Live-Situation in einem 2-dimensionalen Foto einzufrieren.

In seinen kontrastreichen Schwarz-Weiß-Fotografien beobachtet der Bochumer Heinrich Brinkmöller-Becker mit seiner Kamera seit Jahren die Jazz-Szene im Ruhrgebiet: im Dortmunder domicil, in den verschiedenen Jazz-Clubs und Spielstätten oder bei Festivals in der Region. Hierbei geht es ihm besonders darum, das „Lebendige“ des Jazz und seiner Musiker, ihre Energie, Freude und Spannung festzuhalten. So zeigen seine Bilder die starke Ausdruckskraft der Musiker bei ihrem Spiel, ihren teilweise ungewöhnlichen Umgang mit ihrem Instrument, ihren körperlichen Einsatz mit entsprechender Mimik und Gestik, ihre Ekstase, aber auch ihre Konzentration auf das Spielen oder ihr Zuhören bei der Improvisation der Bandmitglieder. Die Schwarz-Weiß-Fotos fangen die Atmosphäre ein, sie erinnern dabei in ihrer Formsprache an die „Klassiker“ der Jazz-Fotografie, die die Vinylplatten-Cover zierten und bis heute die Ikonographie des Jazz prägen.

 

Dortmund

21.09.2013 - 15.01.2014

Domicil

Hansastr. 7- 11

44137 Dortmund

 

 

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Essener Jazzimpressionen

"Jazz in Essen" wird 30 Jahre alt: Zum Jubiläum gibt es im Grillo-Theater neben einer Reihe von Top-Konzerten eine Fotoausstellung von Heinrich Brinkmöller-Becker. Der Jazzfotograf beobachtet mit seiner Kamera seit Jahren die Jazzszene in NRW, insbesondere im Ruhrgebiet. Häufig ist er auch fotografisch bei den Jazzveranstaltungen im Grillo-Theater tätig. Die Ausstellung zeigt einen kleinen Ausschnitt seiner kontrastreichen Schwarz-Weiß-Fotos der dichten und bunten Kulturszene im Ruhrgebiet. Es werden ausnahmslos Jazzmusiker gezeigt, die in der Reihe „Jazz in Essen“ mit ihrer langen Tradition, das Who is Who des internationalen Jazz in Essen erleben zu lassen, aufgetreten sind wie z.B. James Carter, Joachim Kühn, Abdullah Ibrahim, Ornette Coleman, aus jüngster Zeit David Virelles, Erika Stucky oder Julia Hülsmann.

Vernissage der Fotoausstellung findet am 1. Oktober 2013, 18 Uhr, im Grillo-Theater statt.

Anschließend folgt das Preisverleihungskonzert Essener „Jazz Pott“ 2013 an Angelika Niescier mit „Sublim“.

 

Essen

01.10.2013 - 12.10.2014

Grillo-Theater

Theaterplatz 11

45127 Essen

 

 

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Rorschach im Weinberg

Die knorrigen Hölzer von Weinstöcken – erst recht die von abgeschlagenen und damit „leblosen“ - führen ein merkwürdiges Eigenleben, sie ergeben ein spannendes Fotomotiv: Je nach Position, Bildausschnitt und Licht vermag der Betrachter Tier- oder Menschen-Bilder zu erkennen. Das eigentlich „tote“ Holz der Weinstöcke gewinnt so durch die Assoziationskraft beim Betrachten dieser Bilder ein neues Leben, der Weinberg gerät so in eine geradezu an Ovid erinnernde Metamorphose: vom Weinstock in ein Tier bzw. zurück in ein zoo- oder anthropomorph anmutendes Holzstück. Die kontrastreichen schwarz-weiß-Bilder der Ausstellung heben die Struktur dieser Objekte besonders hervor – auch durch die Betonung einer nur geringen Fokusebene, die neben der Form oder Gestalt das Entscheidende für die Assoziation von (Tier- oder Mensch-)Köpfen betont: die Augen. Der Sprachgebrauch im Botanischen, wo Astansätze bekanntlich als „Augen“ bezeichnet werden, wird bei den Fotos sinnfällig.

In welche Richtung man als Betrachter assoziiert, hängt von diesem selber ab. Ähnlich wie bei dem berühmten Rorschach-Test, bei dem schwarze Tintenklecksmuster zu einem psychodiagnostischen Test benutzt werden, dienen die Fotos dazu, die Assoziation der Betrachter in Gang zu bringen und in diesem Sinne eine Wahrnehmungserfahrung zu ermöglichen. Dies betrifft übrigens auch grundsätzlich die(ästhetische) Wahrnehmung, die immer eine subjektive Konstruktionsleistung darstellt. Sich darüber auszutauschen, dürfte eine spannende Ausstellungserfahrung sein.

Die Weinstock-Fotos passen gut zu Ausstellungskontexten mit Wein. Die Metamorphose-Erfahrung und die entsprechende Assoziationskraft können durch Weingenuss sicherlich noch verstärkt werden – das ist auch schon seit der Antike bekannt.

 

Bochum

09.06. 29.08.2013

Bodegas Rioja

Lennershofstr. 156

44801 Bochum

 

 

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Sax Sounds - Die Welt der Saxophone

In den historischen Räumen der mittelalterlichen Wasserburg ‚Haus Kemnade‘ im westfälischen Hattingen an der Ruhr (Deutschland) haben die Besucher die Möglichkeit, sich anhand von Schwarz-Weiß-Fotos des Bochumer Jazzfotografen, Heinrich Brinkmöller-Becker, einen Eindruck von der Produktion des Saxophon-Baus von Rampone & Cazzani zu verschaffen. Die Ausstellung dokumentiert die einzelnen Etappen der italienischen Manufaktur, die bis heute in Quarna Sotto oberhalb des Orta-Sees Saxophone in Handarbeit herstellt. Ergänzt wird die Ausstellung durch großformatige Fotos von Heinrich Brinkmöller-Becker von Jazz-Saxophonisten wie z.B. Ornette Coleman, Bill Evans und Peter Brötzmann, der anlässlich einer gerade erschienen Biographie über ihn zu einem Solokonzert in die Wasserburg kommt .

Die Foto-Ausstellung ist eingebettet in verschiedene andere Präsentationen des Saxophons: Zu sehen sind Original-Rampone-Saxophone wie auch historische aus dem Bestand der Musikinstrumentensammlung ‚Hans und Hede Grumbt‘, die im Haus Kemnade untergebracht ist.

In einer Schauwerkstatt des Saxophon-Bauers Reiner Maria Diehl mit zerlegten Saxophonen, Werkzeugen und restaurierten Instrumenten ist das, was die Fotos zu der Saxophon-Manufaktur in Quarna zeigen, „live“ nachzuvollziehen.

Eckard Koltermann am Bariton-Saxophon eröffnet die Ausstellung am 2.2.2013, Peter Brötzmann ist am 11.3.2013 zu erleben, den Abschluss bildet ein Konzert mit Hartmut Beifuss am 7.4.2013.

Hattingen

02.02. - 07.04.2013

Haus Kemnade

An der Kemnade 10

45527 Hattingen

Öffnungszeiten:

Täglicher außer montags

12.00 - 18.00 Uhr

 

 

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Der Pott schwingt... - Jazz und improvisierte Musik im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet verfügt über eine dichte und bunte Kulturszene. Dies trifft auch auf die Musik, v.a. den Jazz und die improvisierte Musik, zu. Jazzclubs und („freie“) Kulturstätten geben regionalen und internationalen Künstlern eine Bühne für eine Musik und eine Musikszene, die in ihrem Selbstverständnis geprägt sind von Improvisation und Offenheit gegenüber vielfältigen ästhetischen und ethnischen Ausdrucksformen.

Feste Spielstätten und Festivals sind im Ruhrgebiet ein Rahmen für diese spezifische Form der musikalischen Kommunikation. Die Fotoserie ‚Der Pott schwingt…‘ gibt einen Einblick in diese „alternative“ Kreativszene.

Der Titel spielt an auf das Credo eines der beiden Gründer des legendären Jazz-Labels ‚Blue Note’, Alfred Lion: „It must schwing“. Der Mitbegründer, Francis Wolff, trug übrigens mit seinen Jazz-Fotografien und dem Cover-Layout der Langspielplatten von ‚Blue Note’ wesentlich zur Dokumentation und Ikonografie des Jazz und seiner bekanntesten Protagonisten bei. Die kontrastreichen Schwarzweiß-Fotos der Ausstellung verstehen sich ein wenig als bescheidene Hommage an diesen „Promoter“ von Jazz durch Fotografie.

Zur Vernissage am 5. September um 19 Uhr möchte ich herzlich einladen. Der Jazz-Pianist Sven Bergmann (Wunderbar Records) eröffnet die Ausstellung mit einem Solo-KonzertHinweisen möchte ich ebenfalls auf ein weiteres Konzert während der Ausstellung:

  1. September 2012, 19.30 Uhr begleitet in einem Duo-Konzert ein weiterer „Tastenzauberer“, Marc Brenken, die Sängerin Johanna Schneider.

Herne

05.09. - 17.10.2012

Alte Druckerei 1926

Bebelstr. 18

44623 Herne

 

 

 

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