Mitarbeit bei nrwjazz.net
Seit nunmehr 11 Jahren arbeite ich als Redakteuer mit bei dem online-Portal nrwjazz.net. Zu finden ist eine Reihe von Reviews und Rezensionen - oft verbunden mit meinen Fotografien von JazzmusikerInnen.
Fotoausstellung: NICHTS ALS WEINSTÖCKE !?! - NaturSkulpturen
Großer Bär, Großer Wagen, Löwe, Steinbock…, wir wissen, dass hiermit bestimmte Konstellationen von Sternen, Sternbilder, gemeint sind. Wir wissen auch, dass es sich um Wolken handelt, wenn wir in ihnen Personen oder Gesichter zu sehen glauben. In der Wahrnehmungspsychologie ist dieses Phänomen bekannt: In Dingen sehen wir vermeintliche Muster von Gesichtern, von Tieren, von vertrauten Wesen. Schon von der Frühgeschichte der Menschheit an übten Gegenstände und Phänomene der Natur eine große Faszination aus, wenn in ihnen gesichterähnlicheZüge gesehen und für Rätsel, für zum Teil kultische Verehrung sorgten. Das Erkennen von Gesichtern ist uns von Geburt an gegeben, wir neigen intuitiv zu einer entsprechenden Wahrnehmung unseres direkten Umfeldes.
Ich habe in den letzten Jahren eine Reihe von Projekten zu NaturSkulpturen gemacht, um genau mit diesem Phänomen zu spielen. So zeigen meine Fotografien von Weinstöcken tier- und menschenähnliche Formen, die schnell vergessen lassen, dass es sich schlicht um knorriges Holz handelt. Die rätselhaften bis witzigen Bilder zeigen einen märchenhaften Weinberg. Verblüffend ist dabei auch die Ähnlichkeit der von Natur geschaffenen Skulpturen mit Beispielen aus der Bildenden Kunst.
Die Ausstellung ist vom 25.September 2025 bis zum Frühjahr nächsten Jahres im Bochumer Kulturcafé 'Tucholsky zu sehen,
Eintritt frei
Café Tucholsky
Viktoriastraße 73
44787 Bochum
Vernissage der Ausstellung ist am 25. September 2025 um 19.00 Uhr. Im Anschluss daran findet um 20.00Uhr in Kooperation mit der Weinhandlung Bodegas Rioja in der Bar Tres III ein Weintasting statt. Die Bar Tres III liegt direkt neben dem TAPAS (Kortumstraße 3).
B e S i d e s - 2 0 2 6 Erfolgreiche Zusatz-Reihe im Visiodrom - Gaskessel Wuppertal geht in die nächste Runde
Nach dem vielbeachteten Auftakt der Reihe ‚BeSides‘ – etwa mit dem Projekt ‚Soirée Ravel‘ mit dem Ballett am Rhein – ist für das Jahr 2026 ein vielfältiges neues Angebot von immersiven Projektionen von mir zu erwarten.
B e S i d e s LABOR DER MOSAIKKUNST - DIE SCUOLA MOSAICISTI IN SPILIMBERGO/FRIAUL
Die Kunst der kleinen Steine ganz groß mit Live-Musik mit dem Acoustic String Ensemble
Die Projektion dokumentiert eine außergewöhnliche Einrichtung in Italien: Die Scuola Mosaicisti ist eine Ausbildungsstätte und gleichzeitig eine Kunstgalerie für Mosaikkunst, bei der die ganze Bandbreite der großen Kunst aus kleinen Steinen zu bewundern ist: Wand- und Bodenmosaiken im Stil der Griechen und Römer, aus frühchristlich-byzantinischer Zeit bis hin zu modern-abstrakten Exponaten.
Die Kamera schaut auch den Mosaicisti bei ihrem Tun über die Schulter. Vermittelt wird so, wie Mosaiken entstehen. Die Projektion kommt den einzelnen Wand- und Bodenmosaiken sehr nahe, so dass man einen umfassenden Eindruck von dieser Kunstgattung bekommt. Die kunstvolle Wirkkraft der Steinchen erschließt sich gerade in der Vergrößerung: Die Projektion im immersiven Raum des Visiodroms lässt die Details und Faszination der uralten Handwerkskunst besonders eindrucksvoll erleben.
Musikalisch begleitet wird die Projektion live von dem Trio Acoustic String Ensemble mit Daniel Brandl (Cello), Felix Krampen (Gitarre) unter Leitung des Kontrabassisten Uli Bär im Rahmen des Festivals ‚1250 Jahre Westfalen‘. Bär und Krampen verbindet eine langjährige musikalische Freundschaft seit ihrer Jugendzeit und dem gemeinsamen Musikstudium in Dortmund. Cellist Daniel Brandl studierte am Konservatorium in Arnheim und ist seither in den vielfältigen Welten der improvisierten Musik zu Hause. Die musikalische Reise führt durch vier Jahrhunderte: Das Trio verbindet kammermusikalischen Jazz mit Einflüssen aus Klassik, Folk und Pop. Zu hören sind Werke von Bach, Nicolai, Metheny, Villa-Lobos sowie eigene Kompositionen von Bär und Brandl.
Der Abend im Visiodrom verspricht ein ganz besonderes Erleben von Bild- und Klangkunst.
In Kooperation mit dem Festival ‚1250 Jahre Westfalen‘ und Cicuit – Deutsch-italienische Gesellschaft Bochum e.V.
Freitag, 24. April 2026 20.00 Uhr
Freitag, 05. Juni 2026, 20.00 Uhr
Die Vorstellung am 05. Juni findet ohne Live-Musik statt. Robert Kaller von der Mosaikbauschule Dortmund wird eine kleine Einführung zur Mosaikkunst geben und dabei auf die Mosaiken eingehen, die er in Wuppertal erstellt hat.
B e S i d e s VORREI – 360° - Konzert CHORWERK RUHR mit den Bilderwelten des Weltkulturerbes Sacri Monti
„Vorrei“ ist ein immersives Kunst- und Konzerterlebnis, das im Visiodrom Klang und Bild gleichermaßen zum Leuchten bringt. Im visuellen Zentrum stehen die italienischen Sacri Monti. Die Kapellenanlagen sind im 15. bis 17. Jahrhundert als Pilgerstätten errichtet worden. Mit ihren lebensgroßen Skulpturen erzählen sie detailreich bestimmte Aspekte christlichen Glaubens. Von 2003 an sind die Sacri Monti als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt.
Das Zusammenwirken von Skulpturen, Gemälden und Fresken, die Komposition dieser Bestandteile, die Detailbesessenheit und nicht zuletzt die künstlerische Umsetzung erzeugen eine bildliche Erzählung von höchster Suggestivkraft. Auf die Zeitgenossen müssen die Bilderwelten mindestens eine ähnlich überwältigende Illusionswirkung ausgeübt haben, wie wir sie annähernd vom Kino kennen.
Normalerweise sind die Szenen nur durch Gitterfenster zu betrachten. Ich bekam die Sondergenehmigung, die Figuren aus nächster Nähe zu fotografieren. Diese Fotografien des „Kinos des 16. und 17. Jahrhunderts“ bearbeitet und montiere ich zu einer beeindruckenden Projektion aus Einzelbildern und Sequenzen, zu einer lebendigen Bild-Erzählung. Das Publikum taucht in die barocken Bildwelten des UNESCO-Weltkulturerbes ein, als stünde es selbst inmitten der Szenerie.
An zwei Abenden begleitet CHORWERK RUHR die Projektion mit virtuoser italienischer Vokalmusik: Dirigent Alexander Lüken lässt CHORWERK RUHR vielstimmige Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart intonieren, von Antonio Lottis „Crucifixus“ über Gregorio Allegris weltberühmten „Miserere“ bis zu Laura Marconis „Vorrei“, das dem Konzertprogramm seinen Titel gab. Das Zusammenwirken von bildlicher Erzählung und Musik mit einem der besten Kammerchöre Deutschlands dürfte ein Highlight von ‚BeSides‘ werden.
In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Köln.
Freitag + Samstag, 29. + 30. Mai 2026, 20.00 Uhr
Tickets zu 26 €/ermäßigt 14 € nur über https://chorwerkruhr.de/projekt/vorrei-360/
Die Projektion von ‚Sacri Monti‘ am 31. Mai zeigt eine längere Version - mit anderer Auswahl und Reihenfolge der dokumentierten Szenen. Erlaubt wird so eine stärkere Konzentration auf ihre dynamische Bildsprache und beeindruckende Illusionswirkung. . Zu den animierten Bildsequenzen wird Musik aus Spätrenaissance und Barock erklingen.
Sonntag, 31. Mai 2026, 20.00 Uhr
Tickets zu 18 €/ermäßigt 13 € über https://www.wuppertal-live.de/633305
B e S i d e s MURAL HARBOR REVISITED - Urban Art in Neu-Version
Immersive Dokumentation und Live-Musik mit Elektro-Soundtracks mit Simon Below
Das Porträt der Mural Harbor Gallery ‚AMAZING URBAN ART‘ im Visiodrom im Jahre 2024 war mit ausverkauftem Haus ein großer Erfolg. Jetzt folgt eine Neu-Version.
Die Outdoor-Galerie im österreichischen Linz, eines der weltweit größten Projekte für Urban Art, ist ein Zentrum der globalen Subkultur. Im öffentlichen Raum des Linzer Hafens werden meist überdimensionierte Wandbilder („murals“) von renommierten internationalen Graffiti-Künstlern gezeigt. Die Mural Harbor Gallery hat sich zu einem beliebten Reiseziel für Graffiti-Writer, Street Artists und Muralists aus der ganzen Welt entwickelt. An nur einem Ort ist konzentriert die ganze Bandbreite dieser Kunstform zu erleben. Auf einer Gesamtfläche von 135 Hektar ist eine Vielzahl von Murals und Graffiti zu erleben, zum Teil auf Flächen von über 500 m2 - Urban Art in Kingsize.
Ich habe aktuell mit meiner Kamera den Mural Harbor noch einmal besucht - und eine Vielzahl von massiven Veränderungen festgestellt. Gebäude mit imposanten Murals sind mittlerweile abgerissen, neue Gebäude mit neuer Kunst entstanden, so zum Beispiel ein überdimensioniertes Mural vom international hochgelobten Künstler NYCHOS. Die neue Projektion zeigt in einem immersiven Rundgang die Veränderungen der Outdoor-Galerie mit seinen neuen beeindruckenden übergroßen Exponaten.
Begleitet wird die Premiere der Projektion live von dem Kölner Pianisten Simon Below mit Elektro-Soundtracks.
Freitag, 03. Juli 2026, 20.00 Uhr
Tickets unter: https://www.wuppertal-live.de/629039
B e S i d e s AUTOSKULPTUREN - CHARME DES VERFALLS
Der Autoskulpturenpark Neandertal
Live-Musik mit Mathias Haus (Vibraphon)
Auf die Idee muss man erst einmal kommen: einen Lost Place wie den Autoskulpturenpark zu inszenieren. Das Outdoor-Museum im Neandertal basiert auf einer außergewöhnlichen, höchst eindrucksvollen Idee: 50 Oldtimer aus dem Jahre 1950 zu seinem 50. Geburtstag in einem Waldstück aufzustellen und seitdem verrotten zu lassen. Den Einfall hatte Michael Fröhlich, ein bekannter Autohändler, Designer und Konstrukteur aus dem Raum Düsseldorf, im Jahre 2000 umgesetzt. Seit nunmehr über 25 Jahren sind die Karosserien dem Verfall preisgegeben. Die ehemals faszinierenden Prunkstücke des automobilen Designs von der Ente bis zum Rolls Royce entwickeln eine spezifische Ästhetik des Zerfalls, eine Textur aus abblätterndem Lack und Rost, aus Laub und Moos, aus verwelkendem Gezweig und umgefallen Bäumen. Eine Patina des Vergänglichen trifft auf die Ästhetik des Automobil-Designs der 1950er Jahre, in der Automobilität noch mit gewisser Unschuld gesehen wurde. Die Rückeroberung des Umweltsünders durch die Natur ergibt ein sinnfälliges Vanitas-Motiv mit gewissem Charme und einer Spur Melancholie.
Die immersive Projektion zeigt ein eindrucksvolles Porträt des Autoskulpturenparks.
Freitag, 25. September 2026, 20.00 Uhr
Tickets: https://www.wuppertal-live.de/629042
B e S i d e s STRADIVARIS ERBEN
Stradivaris Erben - Weltkulturerbe Geigenbau im italienischen Cremona mit Live-Musik
‚Stradivaris Erben‘ verspricht ein besonderes Bild-Musik-Event: eine animierte Bildershow zum Geigenbau in der Stradivari-Tradition gekoppelt mit einem Live-Konzert.
Cremona, 80 km südöstlich von Mailand gelegen, ist berühmt wegen seiner Tradition im Geigenbau. Diese wurde begründet von Namen wie Antonio Stradivari, Andrea Amati und Giuseppe Guarneri del Gesù. Über 170 Werkstätten des Geigenbaus, ein modernes Geigen-Museum, eine Universität, eine Violinbauschule und vor allem viele MusikerInnen aus aller Welt prägen bis heute die überaus sehenswerte lombardische Altstadt. Die traditionelle Geigenbaukunst von Cremona wurde im Jahre 2012 von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.
Medienkünstler Heinrich Brinkmöller-Becker hat mit seiner Kamera Cremona besucht und zeigt in einer immersiven Projektion von animierten Bildsequenzen seine Eindrücke von Stradivaris Erben. In dem Cremona-Porträt zu sehen sind Bilder der Stadt, die vom Geigenbau geprägt ist, von Werkstätten und dem modernen Geigen-Museum mit seinem einzigartigen Auditorium. Die einzelnen Schritte des Geigenbaus demonstriert ein „liutaio“ von der internationalen Violinbauschule.
Ebenfalls wird die Casa Stradivari besucht: Wohnhaus und Werkstatt von Stradivari beheimatet heute ein Programm für die Ausbildung von Meister-Geigenbauern, eine Masterclass für internationale Streicher - und die originale Stradivari-Geige The Angel. Ein historischer Ort, der einen lebendigen Austausch von jungen Geigenbauern und MusikerInnen ermöglicht.
Die passende Live-Musik zur Bilderwelt im Visiodrom liefert das Acoustic String Ensemble. Cellist Daniel Brandt, Felix Krampen an der Gitarre und Uli Bär am Kontrabass laden ein zu einer musikalischen Reise durch vier Jahrhunderte. Das Trio verbindet kammermusikalischen Jazz mit Einflüssen aus Klassik, Folk und Pop. Interpretationen von Bach, Nicolai, Metheny, Villa-Lobos sowie eigene Kompositionen von Bär und Brandl begleiten den visuellen Ausflug in die Geigenbau-Metropole.
In Kooperation mit dem Festival ‚Celloherbst‘
Mittwoch, 30. September 2026, 20.00 Uhr
Tickets: https://www.wuppertal-live.de/629045
artSPACE + Live-Konzert: STRADIVARIS ERBEN
Stradivaris Erben - Weltkulturerbe Geigenbau im italienischen Cremona mit Live-Musik
‚Stradivaris Erben‘ verspricht ein besonderes Bild-Musik-Event: eine animierte Bildershow zum Geigenbau in der Stradivari-Tradition gekoppelt mit einem Live-Konzert.
Cremona, 80 km südöstlich von Mailand gelegen, ist berühmt wegen seiner Tradition im Geigenbau. Diese wurde begründet von Namen wie Antonio Stradivari, Andrea Amati und Giuseppe Guarneri del Gesù. Über 170 Werkstätten des Geigenbaus, ein modernes Geigen-Museum, eine Universität, eine Violinbauschule und vor allem viele MusikerInnen aus aller Welt prägen bis heute die überaus sehenswerte lombardische Altstadt. Die traditionelle Geigenbaukunst von Cremona wurde im Jahre 2012 von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.
Medienkünstler Heinrich Brinkmöller-Becker hat mit seiner Kamera Cremona besucht und zeigt in einer immersiven Projektion von animierten Bildsequenzen seine Eindrücke von Stradivaris Erben. In dem Cremona-Porträt zu sehen sind Bilder der Stadt, die vom Geigenbau geprägt ist, von Werkstätten und dem modernen Geigen-Museum mit seinem einzigartigen Auditorium. Die einzelnen Schritte des Geigenbaus demonstriert ein „liutaio“ von der internationalen Violinbauschule.
Ebenfalls wird die Casa Stradivari besucht: Wohnhaus und Werkstatt von Stradivari beheimatet heute ein Programm für die Ausbildung von Meister-Geigenbauern, eine Masterclass für internationale Streicher - und die originale Stradivari-Geige The Angel. Ein historischer Ort, der einen lebendigen Austausch von jungen Geigenbauern und MusikerInnen ermöglicht.
Die passende Live-Musik zur Bilderwelt in der 360°-Kuppel des Planetariums liefert das Acoustic String Ensemble. Cellist Daniel Brandt, Felix Krampen an der Gitarre und Uli Bär am Kontrabass laden ein zu einer musikalischen Reise durch vier Jahrhunderte. Das Trio verbindet kammermusikalischen Jazz mit Einflüssen aus Klassik, Folk und Pop. Interpretationen von Bach, Nicolai, Metheny, Villa-Lobos sowie eigene Kompositionen von Bär und Brandl begleiten den visuellen Ausflug in die Geigenbau-Metropole.
In Kooperation mit dem Festival ‚Celloherbst‘, Cicuit - Deutsch-italienische Gesellschaft e.V. und Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V.
Dienstag, 22. September 2026, 20.00 Uhr
Planetarium Bochum - Castroper Straße 67 - 44791 Bochum
Tickets: https://tickets.planetarium-bochum.de/webshop/webticket/bestseatselect?eventId=3372
artSPACE STREET-ART, GRAFFITI, MURALS
Eine immersive Tour durch Bochums vielfältige Straßenkunst
Was wäre das städtische Erscheinungsbild ohne die bunten Hingucker, ohne die Graffiti und großflächigen Murals? Die illegal gesprühten Graffiti werden eher als verunstaltende Schmiererei empfunden, die kunstvoll gestalteten Murals eher als bereichernde Ästhetik im öffentlichen Raum. Die Kunstform ist jedenfalls verwurzelt mit dem urbanen Lebensgefühl derjenigen, die sie gestalten, und derjenigen, die sie alltäglich wahrnehmen. Auf jeden Fall tragen die kreativen Ausdrucksformen an öffentlichen und privaten Gebäuden wesentlich zum aktuellen urbanen Erscheinungsbild bei.
Am Beispiel der Stadt Bochum ist in der Kuppel vom Planetarium die ganze Bandbreite der Urban Art mit ihren ganz unterschiedlichen Ausprägungen zu sehen: politische Statements, Tags mit ihren stilisierten Buchstaben bis hin zu monumentalen Wandgemälden, die als kreative Aufwertung des Stadtbildes von der Kommune genutzt und gefördert werden. Die 360°-Projektion von Heinrich Brinkmöller-Becker gibt einen fokussierten Blick auf die Details der urbanen Kunst, die im flüchtigen Vorbeigehen nur oberflächlich wahrgenommen wird, deren Ästhetik sich damit nur unzureichend erschließt. Deutlich wird dabei auch der Wandel von der ursprünglichen Subkultur bis zur etablierten und allgemein anerkanntenKunstform.
In Kooperation mit dem Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Dienstag, 03. November 2026, 20.00 Uhr
Planetarium Bochum – Castroper Straße 67 – 44791 Bochum