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Mitarbeit bei nrwjazz.net

Seit nunmehr 11 Jahren arbeite ich als Redakteuer mit bei dem online-Portal nrwjazz.net. Zu finden ist eine Reihe von Reviews und Rezensionen - oft verbunden mit meinen Fotografien von JazzmusikerInnen.

B e S i d e s - MEINE NEUE PROGRAMMREIHE IM VISIODROM – GASKESSEL WUPPERTAL

Meine Programmreihe 'BeSides' im Visiodrom - Gaskessel wird nach dem erfolgreichen Start im Jahre 2026 fortgesetzt. Geplant sind mehrere Produktionen mit immersiven Dokumentationen und Installationen.

Konkret sind bereits folgende Termine fixiert:

- Labor der Mosaikkunst - Die Scuola Mosaicisti in Spilimbergo/Friaul am 24. April 2026, 20.00 Uhr

- Vorrei - 360°  Weltkulturerbe Sacri Monti mit Konzert des Chorwerk Ruhr am 29. und 30. Mai 2026, 20.00 Uhr.

 

Nähre Informationen in Kürze

Fotoausstellung: NICHTS ALS WEINSTÖCKE !?! - NaturSkulpturen

Großer Bär, Großer Wagen, Löwe, Steinbock…, wir wissen, dass hiermit bestimmte Konstellationen von Sternen, Sternbilder, gemeint sind. Wir wissen auch, dass es sich um Wolken handelt, wenn wir in ihnen Personen oder Gesichter zu sehen glauben. In der Wahrnehmungspsychologie ist dieses Phänomen bekannt: In Dingen sehen wir vermeintliche Muster von Gesichtern, von Tieren, von vertrauten Wesen. Schon von der Frühgeschichte der Menschheit an übten Gegenstände und Phänomene der Natur eine große Faszination aus, wenn in ihnen gesichterähnlicheZüge gesehen und für Rätsel, für zum Teil kultische Verehrung sorgten. Das Erkennen von Gesichtern ist uns von Geburt an gegeben, wir neigen intuitiv zu einer entsprechenden Wahrnehmung unseres direkten Umfeldes.

Ich habe in den letzten Jahren eine Reihe von Projekten zu NaturSkulpturen gemacht, um genau mit diesem Phänomen zu spielen. So zeigen meine Fotografien von Weinstöcken tier- und menschenähnliche Formen, die schnell vergessen lassen, dass es sich schlicht um knorriges Holz handelt. Die rätselhaften bis witzigen Bilder zeigen einen märchenhaften Weinberg. Verblüffend ist dabei auch die Ähnlichkeit der von Natur geschaffenen Skulpturen mit Beispielen aus der Bildenden Kunst.

Die Ausstellung ist vom 25.September 2025 bis zum Frühjahr nächsten Jahres im Bochumer Kulturcafé 'Tucholsky zu sehen,

Eintritt frei

Café Tucholsky

Viktoriastraße 73

44787 Bochum

Vernissage der Ausstellung ist am 25. September 2025 um 19.00 Uhr. Im Anschluss daran findet um 20.00Uhr in Kooperation mit der Weinhandlung Bodegas Rioja in der Bar Tres III ein Weintasting statt. Die Bar Tres III liegt direkt neben dem TAPAS (Kortumstraße 3).

artSPACE + Live-Konzert: Presepi sull'acqua - Krippen auf dem Wasser Die Miniaturwelt der Krippenlandschaften im Piemont ganz groß in der Planetariumskuppel – Live-Konzert mit Luis Weiß

Im letzten Jahr stieß die Projektion mit dem Krippenprojekt ‚Presepisull’acqua‘ im Planetarium Bochum auf große Resonanz, die Bilder mit den „Weihnachtskrippen auf dem Wasser“ in Crodo begeisterten das Publikum.

Ich habe mich deshalb noch einmal in den Ort im Piemont begeben und auch die 10. Ausgabe der Krippenlandschaften fotografiert. Jedes Jahr erstellen die Bewohner in Eigeninitiative aus den unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Papier, Ton, Stroh, Kork, Glas, Metall, Styropor höchst kreative Freiluft-Ausstellungen – mit einem gemeinsamen Nenner: dem Wasser. Über siebzig Krippen sind auf alten Steinbrunnen, in Waschhäusern und über Bächen aufgebaut: eine regelrechte Huldigung an das Wasser, einem Element, für das Crodo auch heute noch in ganz Italien bekannt ist. Der Ort in der Alpenregion verfügt seit alters über Mineralquellen, sein Mineralwasser gilt als besonders wohlschmeckend. Der in Crodoentwickelte Crodino, ein alkoholfreier Aperitif, gehört zu den erfolgreichsten Getränken in Italien. Das architektonisch bedeutsame Wasserkraftwerk liefert bis heute Strom für das gesamte Tal.

In der animierten Projektion im Planetarium lässt sich das Alltagsleben in den Alpen besonders eindrucksvoll nachvollziehen: die Alpenbewohner, ihre verschiedenen Berufe, die regionale Architektur ihrer Häuser, Kirchen, Kapellen und Ställe aus Stein, Granit, Marmor und Holz wie im Original. In den Kuppelbildern kann man so im Großen eintauchen in das idealisierte modellbauähnliche Abbild des Lebens in den italienischen Alpen.

Luis Weiß begleitet den Bilderreigen mit einem ganz besonderen Konzert: Der Kirchenraummusiker und Musikproduzent aus Köln fasziniert am Flügel mit einer Ambientmusik, bei der akustische und elektronische Klänge organisch ineinanderfließen. Die Verbindung von Bildern und Klängen dürfte den ‚Presepi‘-Abend zu einem ganz besonderen Seh-Hör-Erlebnis werden lassen.

In Kooperation mit der Ev. Stadtakademie, der Ev. Kirchengemeinde Bochum und cicuit–Deutsch-italienische Gesellschaft e.V. Bochum

Dienstag, 02. Dezember 2025, 20.00 Uhr

 Planetarium Bochum

Castroper Str. 67

44791 Bochum

 

www.planetarium-bochum.de

 

artSPACE: BALLETT IMMERSIV - SOIRÉE RAVEL von Bridget Breiner / Ballett am Rhein

„Ballett immersiv“ dokumentiert die erfolgreiche Choreographie von Bridget Breiner mit dem Düsseldorfer Ballett am Rhein: die Uraufführungen „Konzert für die linke Hand“ und „Daphnis et Chloé, Suiten“ im Rahmen der „Soirée Ravel“. Anlass des vielbeachteten Ballettsist der 150. Geburtstag Maurice Ravels. Die Projektion im Planetarium zeigt die Vorbereitungen, Proben und die Aufführung des Balletts und gibt einen Einblick in den Entstehungs- und Umsetzungsprozess einer Tanz-Kreation.

Die Tonspur setzt sich aus Musik von Maurice Ravel und O-Tönen von den Proben zusammen. Die filmähnliche Montage von sequenzieller Fotografie und die Projektion auf die 360°-Kuppel des Planetariums faszinieren besonders bei der Präsentation von Tanz.

Bridget Breiner ist in der Region eine hochgeschätzte Choreographin. Vielen ist sie noch aus ihrer Zeit am Musiktheater im Revier bekannt, wo sie gleich zweimal mit dem renommierten Theaterpreis ‚Faust‘ ausgezeichnet wurde: für ihre Choreographien „Charlotte Salomon“ und „Krabat“. Ich konnte damals zwei Stücke von Bridget Breiner für die Bochumer Planetariumskuppel aufbereiten: „Charlotte Salomon“ und „Romeo und Julia“. Und jetzt hat man Gelegenheit, mit „Soirée Ravel“ ein weiteres Werk der aktuellen Chefchoreographin des Balletts am Rhein kennenzulernen. Die immersive Dokumentation ermöglicht ein intensives Erleben einer besonderen choreographischen Begegnung von Ballett mit der Musik Maurice Ravels.

Dauer: ca. 60 Minuten

Donnerstag, 26. Februar 2026, 20:00 Uhr

Planetarium Bochum

Castroper Str. 67

44791 Bochum

www.planetarium-bochum.de